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Grundzuständiger Messstellenbetreiber

Die nachfolgenden Preise und Konditionen gelten für alle Anschlussnutzer, Anschlussnehmer, Anlagen-und Messstellenbetreiber, die moderne Messeinrichtungen der Stadtwerke Georgsmarienhütte Netz GmbH nutzen:

Umfang der Umbauverpflichtungen nach dem Messstellenbetriebsgesetz 

Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) ist am 2. September 2016 in Kraft getreten. Der Messstellenbetrieb ist damit nicht mehr Aufgabe des Netzbetreibers, sondern des grundzuständigen Messstellenbetreibers. Grundzuständiger Messstellenbetreiber nach § 3 MsbG für das Netzgebiet Georgsmarienhütte ist die Stadtwerke Georgsmarienhütte Netz GmbH.

Die Stadtwerke Georgsmarienhütte Netz werden, soweit dies nach §30 MsbG technisch möglich und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten mit intelligenten Messsystemen(1 wie folgt ausstatten:

  • bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6 000 Kilowatt-stunden sowie bei solchen Letztverbrauchern, mit denen eine Vereinbarung nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes besteht,
  • bei Anlagenbetreibern mit einer installierten Leistung über 7 Kilowatt.

In den Fällen, in denen das MsbG keine intelligenten Messsysteme vorschreibt, werden moderne Messeinrichtungen zur verpflichtenden Grundausstattung installiert.

Worum geht es beim Einbau intelligenter Messsysteme? 

Mit intelligenten Messsystemen soll die sichere und standardisierte Kommunikation in den Energienetzen der Zukunft ermöglicht werden. Ein Energieversorgungssystem, bei dem in erster Linie wetterabhängig erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien verbraucht wird, muss flexibel reagieren können. Daher benötigt es Informationen über Erzeugungs- und Verbrauchssituationen. Eine Energieversorgung, die noch stärker marktlich organisiert ist, muss Marktsignale an Verbraucher und Erzeuger transportieren können. Beides zu tun, ist Aufgabe intelligenter Energienetze mit intelligenten Messsystemen als Kommunikationseinheiten.

Was ist ein intelligentes Messsystem? 

Ein intelligentes Messsystem besteht aus einem digitalen Stromzähler und einer Kommunikationseinheit, dem so genannten Smart Meter Gateway. Das Smart Meter Gateway - versehen mit einem Siegel des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik - ermöglicht eine datenschutz- und datensicherheitskonforme Einbindung von Zählern in das intelligente Stromnetz.

Wer soll nach dem neuen Gesetz mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet werden? 

Das MsbG sieht für grundzuständige Messstellenbetreiber nach Letztverbrauchs- und Einspeisekategorien gestaffelte Umbauverpflichtungen für den Messstellenbetrieb Strom vor. Der Umbau erfolgt über mehrere Jahre.
Erfasst werden zunächst ortsfeste Zählpunkte bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 Kilowattstunden sowie bei Erzeugern dezentraler Erzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplung Gesetz (KWKG) mit mehr als 7 kW installierter Leistung. Grundzuständige Messstellenbetreiber können darüber hinaus weitere Letztverbraucher und Anlagenbetreiber in die Umbauverpflichtung einbeziehen, wenn sie dies für wirtschaftlich sinnvoll erachten.

Was bedeutet der Einbau "moderner Messeinrichtungen", der im Gesetz vorgesehen ist? Wo sollen sie eingebaut werden? 

Bei modernen Messeinrichtungen handelt es sich um digitale Stromzähler mit besserer Verbrauchsveranschaulichung, die über eine Schnittstelle bei Bedarf in ein intelligentes Messsystem integriert werden können. Für die modernen Messeinrichtungen gilt eine gesetzliche Preisobergrenze. Der bislang eingesetzte elektromechanische "Ferraris-Zähler" wird so schrittweise durch eine zukunftsfeste Technologie ersetzt werden.

Wieviele Zählpunkte sind von der Umbauverpflichtung betroffen und ab wann erfolgt der Umbau? 

Die Umbauverpflichtung umfasst in Georgsmarienhütte insgesamt ca. 18.149 Stück Zählpunkte.
Der Umbau auf moderne Messeinrichtungen (16.255 Stück) beginnt ab Anfang 2017. Intelligente Messsysteme (1794 Stück) werden verbaut, sobald diese am Markt verfügbar und entsprechend vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert sind.

Wozu dienen intelligente Messsysteme? 

Intelligente Messsysteme ("Smart Meter") bilden die sichere und standardisierte technische Basis für eine Vielzahl von neuen möglichen Anwendungsfällen in den Bereichen Netzbetrieb, Strommarkt und Energieeffizienz.

  • Mögliche transparente Darstellung des Verbrauchsverhaltens und die Schärfung des Energiebewusstseins.
  • Vermeidung von Vor-Ort-Ablesekosten.
  • Ermöglichung von neuen variablen Tarifen im Strommarkt.
  • Bereitstellung netzdienlicher Informationen von z.B. dezentralen Erzeugern oder flexiblen Lasten.
  • Steuerung dezentraler Erzeuger und flexibler Lasten
  • "Spartenbündelung", d.h. gleichzeitige Ablesung und Transparenz auch der Sparten Gas, Wärme und Trinkwasser

Informationen zu den Standardleistungen nach § 35 Abs. 1 MsbG und über mögliche Zusatzleistungen nach § 35 Abs. 2 MsbG finden sich in den von den Stadtwerke Georgsmarienhütte Netz GmbH veröffentlichten Preisblättern, die auch die nach Letztverbrauchs- und Einspeisekategorien gestaffelten Preisobergrenzen für die Entgelte für den Messstellenbetrieb enthalten.

(1*) Intelligentes Messsystem ist eine über ein Smart-Meter-Gateway in ein Kommunikationsnetz eingebundene moderne Messeinrichtung zur Erfassung elektrischer Energie.

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49124 Georgsmarienhütte
Telefon 05401/8292-80
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